Erdaushub

Von Kindesbeinen an laufen wir darauf herum und beachten die Erde gar nicht näher. Aber was ist überhaupt Erdaushub, wie entsteht Boden und welche Materialien sind der Ursprung?

Welche Quelle sagt was zu Erdaushub

Definition laut Wikipedia: als Boden oder Krume bezeichnen Pädologen die obersten, meist stark belebten und porösen Dezimeter der Erdoberfläche, in denen die Pflanzen wurzeln. Böden entstehen aus dem darunterliegenden Gestein durch Verwitterung und die Tätigkeit der Bodenlebewesen.“

Der Bundesverband Boden e.V. beschreibt die Verwitterungsprozesse durch Sonne, Regen, Wind, chemische und biologische Vorgänge, die für die Entstehung von Boden Grundvoraussetzung sind.

Im Vergleich hierzu bezeichnet die Abfallverzeichniss-Verordnung AVV Erdaushub mit dem Begriff „Boden und Steine“. Das resultiert vermutlich daraus, dass die Schichten vom Gestein bis zur Begrünung, keine klare Trennung aufweisen und die Schichtstärken ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen können.  Umgangssprachlich spricht man doch eher von Lehm und Dreck, oder aber von Mutterboden. Ebenso gehören Naturgesteine, wie Sand und Kies unter den Begriff Bodenaushub.

Bodenaushub zur Entsorgung oder Verwertung

Bodenaushub angeliefert in unsere Anlage oder eingefüllt in Container darf nur Lehm, Sand, Kies, Oberboden oder Naturstein enthalten. Keinesfalls darf dieser mit Bauschutt, Holz, Plastik oder anderen Fremdmaterialien versetzt sein. Bei Anlieferung in unserer Anlage besteht die Möglichkeit verschiedene Sorten getrennt voneinander abzuladen oder vor Ort Fremdstoffe zu entfernen. Diese Möglichkeit bietet sich bei Containern jedoch nicht. Hier würden, durch die notwendige Sortierung, deutlich erhöhte Kosten entstehen.