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Grünabfälle

Grün- oder Garten-und Parkabfälle

Grünabfälle werden grob in zwei Sorten unterteilt. Einerseits gibt es den kompostierbaren Grünschnitt und andererseits Stamm- und Wurzelholz. Stämme und Wurzeln sind, vereinfacht gesagt, zu groß. Stamm- und Wurzelholz kann erst nach Vorbehandlung, Zerkleinerung durch einen Schredder, kompostiert werden. Dahingegen wird Astschnitt oder Laub ohne Vorbehandlung kompostiert.

Sorte 1

Kompostierbare Grünabfälle

Rasenabschnitt
Blätter, Moos
Äste
Stauden
Grünschnitt
Stämme bis 15 cm Durchmesser
Häckselgut

Sorte 2

Stamm- und Wurzelholz

Stämme über 15cm Durchmesser

Wurzeln

KEINE kompostierbaren Abfälle:

Zu Grünabfällen gehören weder Erdaushub, Bauschutt, Metall oder Holz, noch irgendeine Form von gemischtem Abfall, wie zum Beispiel Pappe oder Folie. Was genau zu welchem Abfall gehört haben wir auf unserer Seite Abfallarten näher beschrieben. Grünschnitt wird, sowohl in Form von Kompostierung, als auch in der thermischen Verwertung recycelt. Für die thermische Verwertung werden die Abfälle, nach Vorgabe der jeweiligen Verbrennungsanlage, mit einem Schredder zerkleinert. Unterschiedliche Anlagen benötigen oder bevorzugen unterschiedliche Korngrößen.

Bestandsschutz für Bäume und Vögel

Zwischen dem 01.03. und dem 30.09. ist ein starker Rückschnitt von Sträuchern laut §39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) auch im heimischen Garten untersagt. In diesem Zeitraum dürfen lediglich Form- und Pflegeschnitte durchgeführt werden.

Nachfolgend haben wir einige Links zu den komunalen Regelungen füe Sie zusammengestellt.

Stadt Kerpen
Ortsrecht der Stadt Hürth
Downloads Stadt Erftstadt
Stadt Frechen
Stadt Brühl
Baumschutzsatzung der Stadt Wesseling
Stadt Elsdorf
Stadt Bergheim
Baumschutzsatzung der Stadt Pulheim
Stadt Bedburg
Satzung Baumschutz der Stadt Köln

Hier noch einige Tips zum Schmökern

Eine sehr schöne Abhandlung zum Thema Bäume finden sie im Baumpflegeportal und für alle die Ihren Garten umweltfreundlicher gestalten möchten bietet der Naturschutzbund zahlreiche Artikel, wie zum Beispiel “Paradiesische Gärten für Biene und Mensch” mit Vorschlägen für die Pflanzenauswahl. Bei unserer Suche nach bienenfreundlichen Pflanzen sind wir auf die im Jahre 2014 ins Leben gerufenen Initiative “Bienen füttern!” vom Landesamt für Ernährung und Landwirtschaft gestoßen. Hier haben wir auch das Bienenlexikon gefunden, dass alphabetisch Pflanzen unter Angabe von Blühzeiten und Standortvorlieben aufzeigt. Wir wünschen allen viel Vergnügen beim Gärtnern und noch mehr beim genießen.